Protokoll zur Dorfwerkstatt

Am 6. Mai 2017 veranstalteten die beiden Gemeinden Bliedersdorf und Nottensdorf eine gemeinsame "Dorfwerkstatt" im Dorfgemeinschaftshaus in Nottensorf. Die Veranstaltung begann um 10:00 Uhr und endete kurz vor 16:00 Uhr. Katja Hundertmark vom Büro "mensch und region" aus Hannover, Co-Moderatorin in Nottensdorf, protokollierte den Ablauf und die Ergebnisse. Die Gesamtmoderation übernahm Dipl.-Ing. Wolfgang Kleine-Limberg, Gesellschafter von "mensch und region".

Haben Sie Hinweise zum Dorfentwicklungsprozess allgemein bzw. zu diesem Protokoll, dann wenden Sie sich bitte an

"mensch und region"
Wolfgang Kleine-Limberg
Tel.: 0511 44 44 54
Mail: kleine-limberg@mensch-und-region.de

"mensch und region"
Katja Hundertmark
Tel.: 0511 44 44 54
Mail: hundertmark@mensch-und-region.de
Samtgemeinde Horneburg
Gunda Kiefaber
Tel.: 04163 8079-48
Mail: kiefaber@horneburg.de

oder senden Sie direkt eine E-Mail über diese Website an: dorfentwicklung@bliedersdorf.de. Sie können das Protokoll auch als PDF anzeigen lassen und anschließend speichern. Dazu klicken Sie bitte HIER. Bitte beachten Sie, die PDF-Datei ist ca. 2,3 MB groß.


Ablauf

Einstieg in die Dorfentwicklung

  • Was beinhaltet die DE?
  • Statistische Daten / Trends

Arbeitsphase 1

  • Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken
  • Leitbild
  • Unsere Dorfregion 2040

Arbeitsphase 2

  • Entwicklungsstrategie
  • Rahmenbedingen /Projektideen

Schlussworte:

  • Nächste Schritte

 

Erwartungsbaum

Nennen Sie Ihre Erwartungen an die heutige Veranstaltung:


Der gefüllte Erwartungsbaum

 

Ergebnisse der Kärtchen:

  • Viele tolle, gemeinsame Ideen
  • gute Strategien für die Dorfentwicklung
  • bessere Lebensqualität
  • Erstellung eines vernünftigen Fahrplanes
  • gute Zusammenarbeit
  • Eine umfangreiche Bestandsaufnahme
  • Erhaltung des dörflichen Charakters
  • Mögliche Perspektiven definieren
  • Schwächen der Orte erkennen
  • Innovation
  • Seniorengerechte Infrastruktur
  • Formulierung konkreter gemeinsamer Ziele
  • Stärken der Orte erkennen
  • Tolle Ideen, Vorschläge
  • rege Beteiligung, gute Ergebnisse
  • Zusammenwachsen der beiden Gemeinden
  • Nottensdorf, Bliedersdorf, Habeckstal, Postmoor, Schragenberg >>> alle für ein Ziel
  • Verdeutlichung der Absichten
  • Festlegung der Reihenfolge der Aktionen
  • Nachhaltige Zusammenarbeit
  • Fahrradweg zwischen Bliedersdorf und Nottensdorf
  • Gemeinsames Konzept bzgl. Sportvereine und Sportflächennutzung
  • Fahrradweg zwischen Nottensdorf und Bliedersdorf
  • Erneuerung der Gehwege Nottensdorf
  • Erhaltung der Schule Nottensdorf
  • Darlegung der Erfolgschancen
  • offen für Ideen sein
  • Neue Ideen + Konzepte
  • Erneuerung der Schule in Bliedersdorf
  • Sicherer Weg für Fahrrad und Fußgänger
  • Gemeinsame Lösungen
  • Entwicklung eines gemeinsamen Weges
  • ganztags Kinderbetreuung
  • Umsetzung der Ideen
  • auf ein gutes Miteinander, Ampel und Fahrradweg nach Bliedersdorf

 

Einleitung zur Dorfentwicklung


Ablauf der Antragstellung

 

Schritte nach der Aufnahme

  • Antragstellung (bis 1.8.2017)
  • Aufnahme in das DE-Programm (April 2018)
  • Ausschreibung (August 2018)
  • Planungsphase (bis Sept. 2018)
  • Förderphase (ab September 2019)

 


Überprüfung der Stärken-, Schwächen-, Chancen- und Risikoanalye

Arbeitsauftrag: Unternehmen Sie einen Rundgang durch den Raum und lesen Sie die Tabellen auf den Stellwänden durch. Sie können drei Mal wechseln! Prüfen Sie die Angaben: sind sie korrekt? Wo sind Ergänzungen oder Änderungen notwendig? Wichtig: Nicht einzelne Punkte vertieft diskutieren, sondern erst einmal ergänzen!

Stärke: Wo sind wir gut, was können wir ausbauen?

Schwäche: Was ist nicht so gut, Wo müssen wir besser werden?
Chance: Welche Entwicklung können wir für uns gut nutzen?

Risiko: Was könnte unsere Entwicklung behindern, was könnte sich negativ auf unsere Dörfer auswirken?

Handlungsfelder:

  • Wirtschaft (Landwirtschaft / Gewerbe / Tourismus)
  • Demographie, Infrastruktur, Inklusion (Soziales)
  • Landschaft, Ökologie
  • Siedlungsentwicklung / Innenentwicklung, Baukultur
  • Klimaschutz / Klimafolgenanpassung
  • interkommunale Kooperation

 

Ergebnisse:

Handlungsfeld: Wirtschaft (Landwirtschaft / Gewerbe / Tourismus)

Stärke
Schwäche
  • Landwirtschaftliche Betriebe
  • aktive landwirtschaftliche Betriebe und Lohnunternehmen, die zukunftsfähig sind (Voll- und Nebenerwerb)
  • Schlachterei mit Verkauf am Tresen (Lebensmittel)
  • Nahversorgung durch Schlachterei, Hofläden
  • Kaufmann im Ort
  • Überregionale genutzte Einkaufsmöglichkeiten (Cohrs Rutenbeck, Bliedersdorfer Spargel)
  • viele Arbeitsplätze vor der Haustür
  • Viele Kleingewerbe–Betriebe
  • Hofläden, Fleischerei, Zimmerei- und Hausbaugesellschaft, Tankstelle und Mineralölhandel, Obstgroßhandel, Gastronomie, Werk zur Herstellung von Betonfertigteilen
  • Obstbaubetriebe (Kernobst und Weichfrüchte)
  • Gewerbebetriebe gut strukturiert
  • Gewerbegebiet an der B73/A26
  • eigene Gewerbeflächen in Nottensdorf vorhanden: An der Bahn, geplant an B73/L130
  • Gewerbegebiet „Postmoor Süd“
  • Dörfliches Umfeld für entsprechende Betriebe (Spargel, Handwerk)
  • Mittelständische (Handwerks-) Betriebe
  • Zwei private Seniorenheime
  • Betonwerk
  • Brennstoffhandel
  • Bauträgergesellschaft
  • Energie- und Heizölvertriebsgesellschaft
  • Büro-gestützte Unternehmen diverser Art
  • Handwerk und Landwirtschaft (tw. mit Direktversorgungsmöglichkeiten) vorhanden
  • Ferienwohnungen, Hotel, Appartements, Hof Bellmann, Pension Alpers)
  • je 2 Restaurants/Gaststätten (davon eines mit überregionaler Ausstrahlung) in den beiden Gemeinden
  • Gastronomie
  • Immer noch Platz für Landwirte
  • funktionierende Landwirtschaft
  • Kirche liegt am Mönchsweg (Pilgerweg)
  • Bahn-/S-Bahnanschluss (Horneburg)
  • Museum Bäuerliches Hauswesen
  • Dörfliche, alte Bausubstanz, Bauernhäuser, Fachwerkshäuser
  • Felssteinkirche
  • Hügelgräber im Dohren
  • Pferdehaltung (Freizeitsport)
  • Busanschluss / Bürgerbus
  • Autobahnanschluss
  • großes Wegenetz (aber: reparatur- und ausbaufähig)
  • gute Radweganbindung an Harsefeld und Horneburg
  • Tagestourismus
  • Baggersee (große zusammenhänge Wasserfläche)
  • Auetal mit Landschafts- und Naturschutzgebiet
  • Heimatmuseum in altem Fachwerk- bzw. Bauernhaus
  • Freizeitpark Nottensdorf mit Aussichtsturm
  • Teilweise mangelnde Breitbandversorgung/Breitbandausbau
  • Schlechte öffentliche Verkehrsanbindung
  • Fehlende Versorgung durch Sparkassen/Banken (z. B. kein Geldautomat)
  • Geringe Steuerkraft
  • Schaffung von Wander- und Wirtschaftswegen / 1991 geplanter „Rundwanderweg“
  • Café fehlt
  • Kein Radwanderweg zwischen beiden Orten
  • eigene Gewerbeflächen
  • Die Akquise von neuen Gewerbebetrieben
  • Wenig Tourismus/Fremdenverkehr/Ferien auf dem Bauernhof/Zimmervermietung
  • Touristische Vermarktung des Naturschutzgebietes und der vorhandenen baulichen Anlagen wie Kirche, Bäuerliches Hauswesen
  • Öffentliche Toiletten fehlen
  • z.T. unzureichende Instandhaltung der Wanderwege z.T. Verlust durch Landwirtschaft
  • Schnelles Internet fehlt
  • Schlechte Bedingungen für Pendler - keine Anbindung, keine Parkplätze
  • Handynetz
  • keine Märkte in Nottensdorf
  • Café: z.B. wenn die Schule umziehen dort einrichten; Spielplatz zentral vorhanden
Chance
Risiko
  • kulturelle Ausstellungen
  • Freizeitpark zum Sandabbaugebiet verlagern
  • Schaffung von Wohnmobil-Stellplätzen
  • Windenergie-Standort (demnächst)
  • Freizeitpark Nottensdorf
  • Sandabbaufläche (Schragenberg) durchdacht entwickeln
  • Tourismuskooperationen mit anderen Gemeinden (?)
  • Mehr Fahrradtourismus
  • Windenergie-Standort (demnächst)
  • Verlust von landwirtschaftlichen Flächen: durch Bebauung und Biogas
  • Fehlendes Wirtschafts- und Tourismuskonzept
  • Fehlendes Konzept zur Nachnutzung des Baggersees
  • Informationsfluss und Kommunikation
  • Digitalisierung

 

Handlungsfeld: Demographie, Infrastruktur, Inklusion (Soziales)

Stärke

Schwäche

  • Nähe zu Hamburg /Autobahn
    Stade, Buxtehude
  • nur Gemeindestraßen innerhalb des Ortskerns
  • Kirche und Friedhof
  • Diverse Sport-, Reha-, und Präventionsangebote im DGH
  • Männergesang und Feuerwehren, Hundeverein
    Tennis Nottensdorf
  • Lage zur B73, Autobahn, S-Bahn
  • Bürgerbus SG Horneburg geplant Sommer 2017
  • Tanzgruppen (Verein), Tennis, Kampfsport
  • Sportverein, Noki, HipHop ab 6 J.
  • Sportpark Nottensdorf, Fußball
  • Posaunenchor
  • Sehr viele Vereine und Gruppen unterschiedlichster Art
  • Jugendtreff (Einbindung von Jugendlichen)
  • Kooperation zwischen Kindergarten und Altenheimen
  • Schule, Krippe, Kindergärten
  • Museum Bäuerliches Hauswesen
  • Kinderturnen
  • Waldorfkindergarten
  • Schlachter, "Tante-Emma-Laden"
  • Freiwillige Feuerwehr / Jugendfeuerwehr
  • Barbara Bartos-Höppner Stiftung (Kinderbuchautorin)
  • Musik für Sie (Kirchliche Stiftung Nottensdorf)
  • zwei Gaststätten
  • Altenpflegeheim ("Haus am Walde", "Haus Eichenhof")
  • Physiotherapie
  • Arztpraxis "Am Gutspark"
  • Veranstaltungen wie: Eierschnorren, Kinderfasching, Erntefest, Chorfestival, Feuerwehrgrillfest)
  • Müllsammeln
  • Flohmarkt
  • Theatergruppen
  • Veranstaltungen im bäuerlichen Hauswesen (Staudenmarkt, Weinfest, Jazzfrühschoppen)
  • Kartoffelfest
  • Weihnachtsmarkt
  • Dorfgemeinschaftshaus als Treffpunkt für Veranstaltungen aller Art.
  • Sehr hoher gesellschaftlicher Zusammenhalt
  • Dörfliches Miteinander
  • Man ist per "Du"
  • positive Altersstruktur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • keine Ganztagsschule, sehr problematisch, Kiga bietet Betreuung bis 17.00 Uhr, Schule nur bis 14.15 Uhr; Schüler gehen immer mehr Richtung Horneburg, da dort Ganztagsangebot
  • Einschulung im Wechsel mit Nottensdorf
  • Kein Hort
  • Kein Jugendhaus
  • Keine Ferienbetreuung
  • Kaum traditionelle Veranstaltungen
  • Jugend orientiert sich in die Großstädte
  • Freizeitmöglichkeiten für Mädchen (nur Fußball)
  • Fehlende Infrastruktur Kinder- und Jugeneinrichtungen (außer Vereinsarbeit)
  • Wenig Pausenmöglichkeiten
  • Zwei Standorte für Grundschule
  • Ganztagsverpflegung in der Grundschule
  • Fehlende Versorgung durch Sparkassen/Banken (z. B. kein Geldautomat)
  • Poststelle
  • Kein Cafe
  • Keine öffentlichen Toiletten
  • Ausbaufähig: Dorfladen, Bäcker
  • Teilweise mangelnde Breitbandversorgung
  • Rutenbeck
  • Erste Hilfe / Defi-Zugriff
  • Mangelversorgung Ärzte /Aufnahmestop
  • Kein Kinderarzt in der Samtgemeinde
  • Gleichstellungsbeauftragte
  • Er- und Unterhaltungsmaßnahmen „Friedhof“
  • Zu wenig Bänke aufgestellt
  • barrierefreier Zugang zu Bussen, Bahnhöfen, S-Bahnen für Senioren und Behinderte (Siehe Mobilität in der SG von 2004)
  • Er- und Unterhaltung von Wander- und Wirtschaftswegen
  • Nottensdorfer Strasse , die Verbindungsstraße zwischen den beiden Ortschaften Nottensdorf/Bliedersdorf bietet keinen radweg und die Überquerung der Kreisstrasse ist für Fußgänger und Radfahrer gefährlich
  • mangelnde Beleuchtung der Wege
  • Verkehrsberuhigung
  • Schwäche: Integration von Neubürgern
  • Geringe Bereitschaft zur Übernahme von Ehrenämtern in Kirche und Verein.
  • Fehlende Konzepte für Generationsübergreifende Wohnprojekt
  • Trainingsmöglichkeiten für alle Sportgruppen/Fussballer ist sehr begrenzt, aufgrund der geringen Kapazitäten der Horneburger Sporthallen
  • Fußballmannschaften müssen Turniere in Horneburg ausrichten, dort ist die Kapazität der Sporthallen jedoch erschöpft. Turniere werden sehr kurzfristig geplant, wenn überhaupt möglich
  • Keine Sporthalle
  • keine Turnhalle
  • Zustand der Sport- und Spielplätze; des Fußballplatzes
  • Kinder müssen für Freizeitaktivitäten(Vereinsleben, Freunde treffen) im Nachbarort deshalb gefahren werden ,obwohl Kurzstrecke
  • Kinder können nicht mit dem Fahrrad zur Schule, da dort keine Abstellmöglichkeiten
  • sicherer Schulweg zwischen den Ortschaften nicht gewährleistet
  • Teilweise vorhandene Schwächen in der innerdörflichen Anbindung der drei Ortsteile (Rutenbeck, Postmoor, Bliedersdorf)
  • Kein Konzept für den Erhalt und den Ausbau von Wirtschafts- und Wanderwegen.
    Diesbezüglich fehlende Anbindung der Ortsteile Postmoor und Rutenbeck
  • Anbindung an Nahverkehr (Bus) Häufigkeit
  • AST nach Buxtehude fehlt (eingestellt) --> Entlastung Umwelt
  • Fehlendes Leitbild

Chance

Risiko

  • Verlagerung des Freizeitparks Nottensdorf
  • Kieskuhle Naherholung
  • Schulstandort entwickeln - Turnhalle
  • Sportplätze gemeinsam
  • Wohnraumnutzung: effektiv und clever
  • Baugebiet / Wohnen
  • Vereinszusammenarbeit (Sportvereine)
  • Tourismus / Naherholung entwickeln (Radweg)
  • Die bestehenden soziokulturellen Aktivitäten werden, im Vergleich zur Einwohnerzahl, von wenigen Schultern getragen.
  • Versorgung Kinderbetreuung / Schule
  • L 130
    - Querung
    - Trennung
  • SüdLink
  • Netzwerk / Radweg: Qualitäten sichern
  • ÖPNV
  • stärkere Gemeinden im Umfeld

 

Handlungsfeld: Landschaft, Ökologie

Stärke

Schwäche

  • Wälder und über 100-jähriger Baumbestand im Dorf
  • Waldgebiete Quellen und Bäche: Steinbeck, Hummelbeck, Lahmsbeck, Aue
  • Naturschutzgebiet Auetal mit Nebentälern
  • Klimaschutz
  • Landschaftsschutzgebiet
  • Nottensdorf umgeben von Wald, Elbtal und Feldern
  • Grüner Ort mit attraktivem Ortsbild/attraktiven Gebäuden
  • Einbindung in Landschaftsbild
  • Naturschutz-(Erholungs)gebiet im Westen
  • Vogelschutzgebiet Bullenbruch
  • Baggersee (große zusammenhänge Wasserfläche)
  • Grüner Ort mit attraktivem Ortsbild/attraktiven Gebäuden
  • Alter-, ortsbildprägender Baumbestand
  • Baumbestand im Ort
  • Auetal mit Landschafts- und Naturschutzgebiet
  • Felssteinmauern unter Denkmalschutz
  • Branden (Wald)
  • Hügelgräber im Dohren
  • Biogasanlage zur Verwertung von Abfällen, die aber leider nicht ins Dorf integriert ist (kein Wärmenetz, keine Beteiligung lokaler Landwirte)
  • Landwirtschaftliche- und Obstbaubetriebe, Reitstall
  • Abgase
  • Lärm: B73, Bahnlinie, L130
  • zu wenige Wander- und Wirtschaftswege
  • Teilweise Verrohrung der Bäche
  • Unzureichende Nutzung der vorhandenen, ökologischen Stärken
  • Pflanzenschutzmittel (Insekten- und Amphibiensterben) Teilweise vorhandene
  • Schwächen in der innerdörflichen Anbindung der drei Ortsteile (Rutenbeck, Postmoor, Bliedersdorf)
  • Keine Baumschutzsatzung , Großbäume wurden gefällt oder nicht fachgerecht beschnitten
  • In Teilen Vernachlässigung des Erhalts des dorfprägenden Baumbestandes

Chance

Risiko

  • Siedlungsvorteil gegenüber Städten der Umgebung
  • Erholungswert
  • Zuzug
  • Tourismus
  • Stromleitung (unterirdisch)
  • Windenergie (optisch)
  • Naturschutz wird aufgegeben zugunsten der Bebauung
  • kein Erhalt der Bäume im Ort
  • Handy- und Sendemasten bergen Gesundheitsrisiko
  • Zuzug
  • Zu kleine Grundstücke (neuausgewiesen bzw. aufgeteilt) lassen den Dorfcharakter verlieren
  • zu starke Verdichtung (Dorfcharakter geht verloren)
  • Veränderung ind Landwirtschaft und Landschaft (zum Bsp. zunehmende Obstanbauflächen wo vorher konventionelle Landwirtschaft war) = Veränderung des Landschaftsbildes

 

Handlungsfeld: Siedlungsentwicklung / Innenentwicklung, Baukultur

Stärke

Schwäche

  • Hausbau und Immobilien
  • Anlage Bäuerliches Hauswesen
  • Heimatmuseum im alten Fachwerk- bzw. Bauernhaus
  • Denkmal (Hans Much)
  • Museum
  • Wohngebäude und Wirtschaftsgebäude von landwirtschaftlichen Betrieben
  • Dörfliche, alte Bausubstanz, Bauernhäuser, Fachwerkshäuser
  • Baudenkmale im Ort
  • Grüner Ort mit attraktivem Ortsbild/attraktiven Gebäuden
  • Dorfgemeinschaftshäuser in Bliedersdorf und Nottensdorf
  • Bullenbruch
  • Felssteinkirche + Friedhof
  • Felssteinmauern unter Denkmalschutz
  • Bodendenkmal im Dohren
  • A 26
  • Baumbestand im Ort
  • Ahorn-Allee-Fischerhof
  • Einbindung in Landschaftsbild
  • Erholungsgebiet (Auetal) vor der Tür
  • Wald direkt am Dorf
  • Hummelbeck und Lamsbeck
  • Wenig freie Bauplätze
  • teilweise: Schlaf-Ort für Hamburg + Buxtehude
  • Trainingsmöglichkeiten für alle Sportgruppen/Fussballer ist sehr begrenzt, aufgrund der geringen Kapazitäten der Horneburger Sporthallen
  • Kinder können nicht mit dem Fahrrad zur Schule, da dort keine Abstellmöglichkeiten
  • Nur noch geringe Ausweitungsmöglichkeiten (Baugebiete) aufgrund von Naturschutz im Westen und Windenergie im Süden. Weitere Baugebiete im Norden zwischen Postmoor und Bliedersdorf würden den Verlust des historisch belegten Bezeichnung als Haufendorf bedeuten.
  • alte Gebäude werden beseitigt für neue moderne Gebäude
  • Fußwege (in Bliedersdorf und Nottensdorf) teilweise nicht barrierfrei (Stolperfallen)
  • bezahlbare Mietwohnungen (auch für 1- bis 2 Personenhaushalte) fehlen
  • Nachfrage nach Baugrund und hohes Preisgefüge führen dazu, dass sich das ortstypische Siedlungsbild verändert und dass historische Gebäude verloren gehen. (Bsp. Bösch oder Romantik Hütte)
  • In Teilen Vernachlässigung der ortstypischen Gestaltung und Sicherung der ländlichen Eigenart
  • keine Bausatzung
  • geringe Möglichkeiten zur Erhaltung von bestehenden ortsprägenden Gebäuden (keine finanzielle Unterstützung möglich)
  • Fehlende Konzepte für Generationsübergreifende Wohnprojekt
  • Er- und Unterhaltungsmaßnahmen „Friedhof“
  • Infrastruktur: in Teilen Vernachlässigung des Erhalts der örtlichen, dörflichen Struktur
  • Radweg und Schulweg Routen kreuzen sich mit stark befahren Straßen B73/L130. Es fehlen sichere Querungen (Ampeln, Fußgängerbrücken)
  • keine Sporthalle: Schulkinder werden mit dem Bus Richtung Horneburg gefahren
  • Teilweise vorhandene Schwächen in der innerdörflichen Anbindung der drei Ortsteile (Rutenbeck, Postmoor, Bliedersdorf)
  • Einige fußläufige Verbindungen im Dorf altersgerechter gestalten oder sanieren (für alle Generationen)
  • marode, baufällige Schulgebäude
  • Sanierung des DGH
  • Mangelnder Ausbau (Zustand) der Spielplätze
  • Wenig Pausenmöglichkeiten

Chance

Risiko

  • Ausbau von Solartechnik für Dächer und Fassaden
  • Entwicklung Baggersee
  • Baurecht muss modernes Bauen ermöglichen
  • Scheunen stehen teilw. leer - Chance für Nachnutzung für Wohnen
  • Achse Entwicklung WE + GE
  • Die Bevölkerungsentwicklung ist positiv und die Nachfrage übersteigt das Angebot (steigende Immobilienpreise).
  • hohe Mietnachfrage in Bliedersdorf und Nottensdorf = attraktiv für alle Generationen
  • Gestaltungsfiebel oder -satzung
  • Umnutzung vorhandener Bausubstanz für moderne Nutzungen
  • Er- und Unterhaltungsmaßnahmen anderer Art ?? Welche ??
  • Entwicklung von GE --> "HI" Flächen Wohnen
  • vorhandenen Wohnraum intelligenter Nutzen --> Wohnalternativen vor Ort schaffen
  • In dieser Entwicklung liegt aber auch die Herausforderung. Unser Dorf verändert sich durch die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt momentan schneller als früher und wir könnten hier gut Unterstützung gebrauchen, um davon nicht überrollt zu werden.
  • Abwanderung junger Bürger wg. fehlender Perspektiven / Infrastruktur
  • Alte Menschen können nicht mehr im Ort bleiben (Versorgung / Pflege)
  • Abgehängt werden durch Harsefeld, Apensen, Horneburg, Buxtehude
  • Verlust der dörflichen Struktur durch Zersiedelung
  • Abschaffung Straßenbaubeitragssatzung wie in Buxtehude
  • kontrollierte Einbindung der Investoren --> Einbeziehung in Dorferneuerung
  • Bauernhöfe häufig 1 - Person Haushalte

 

Handlungsfeld: Klimaschutz / Klimafolgenanpassung

Stärke

Schwäche

  • Naturschutzgebiet (Auetal)
  • Naturschutzgebiet Auetal mit Nebentälern
  • Photovoltaik Anlagen
  • EE 2014 Nottensdorf 38%
  • Alter Baumbestand
  • Regionale Produkte in Hofläden
  • Biogasanlage
  • Klimaschutz
  • Müllsammeln (Aktionstag)
  • Klimaschutzprogramm "Altes Land und Horneburg
  • Ausbau Solartechnik (Dächer,Wände,…)

 

 

 

 

  • Infrastruktur nicht auf Starkwetterereignisse vorbereitet
  • viel Einzelverkehr (MIV)
  • Fehlende langfristige Denkweise, welche Folgen kurzfristige Entscheidungen des Rates haben
  • AST nach Buxtehude fehlt (eingestellt) --> Entlastung Umwelt
  • fehlende Radverbindungen
  • Klimaschutz fehlt bei Neubaugebieten
  • fehlende Verkehrsberuhigung Bliedersdorf
  • Abgase
  • fehlende Einbindung der Biogasanlage
  • S-Bahnanschluss Nottensdorf - Fischerhof oder Seehof
  • EE 2014 Bliedersdorf 3%
  • Gülle auf Feldern --> Gewässerschutz
  • Biogasanlage zur Verwertung von Abfällen, die aber leider nicht ins Dorf integriert ist (kein Wärmenetz, keine Beteiligung lokaler Landwirte) Nottensdorf
  • Auto notwendig um Freizeitpark zu erreichen
  • Verbindungsstraße Gefahr für Rad & Fußverkehr

Risiko

Chance

  • Ausbau Solartechnik (Dächer, Wände,..)
  • Windenergiestandort (demnächst)
  • zunehmende Flächenversiegelung

 

 

  • Nahwärmenetz
  • Renaturierung von Fließgewässern Gräben und Rohre
  • Rahmenbedingungen lockern
  • energetischer Sanierungsbedarf im älteren Gebäudebestand
  • Landwirtschaft im Einklang mit Klimaschutz

 

Handlungsfeld: Interkommunale Zusammenarbeit

Stärke

Schwäche

  • Offene, überwiegend transparente kommunalpolitische Zusammenarbeit mit überwiegend funktionierender Streitkultur
  • Kirchengemeinde Nottensdorf/Bliedersdorf
  • Schulverein
  • gemeinsame Grundschule Bliedersdorf/ Nottensdorf mit zwei Standorten vor Ort
  • Schulen arbeiten zusammen
  • Klimaschutzbeauftragte
  • Baggersee & Wanderwege
  • gemeinsame kirchl. Stiftung
  • Kindergarten: gemeinsame Notfallbetreuung
  • Zusammenwachsen durch gemeinsame Beschulung
  • fehlende gemeinsame Betreuungszeiten
  • Fehlende langfristige Denkweise, welche Folgen kurzfristige Entscheidungen des Rates haben
  • Fehlendes Leitbild
  • Fehlende Image- und Öffentlichkeitsarbeit
  • fehlende gemeinsame Sportanlage
  • fehlender gemeinsamer Treffpunkt, bspw. Café
  • Zusammenarbeit der Kindergärten soll besser werden
  • fehlende Zusammenarbeit der Räte
  • Bürgerfragestunde / - versammlung

 

Chance

Risiko

  • Inklusive Schule
  • Gemeinsame Schule
    (mit Ganztagsbetreuung)
  • Alle Beteiligten mitnehmen
  • Verstärkte Zusammenarbeit der Kindergärten
  • zeitliche Schiene nutzen bis 2020 ff
  • Gegenseitige Werbung
  • Gemeinsame Sporthalle
  • Rivalität der Älteren (?)
  • nicht zu sehr zusammenwachsen
  • fehlender Interessenausgleich

 

 

 

 

 

Leitbild / Vision

Beantworten Sie die folgende Frage:

Wie stellen Sie sich Ihre die Dorfregion im Jahr 2040 vor? Formulieren Sie 1-2 Merksätze zu jedem Handlungsfeld!

Im Jahr 2040 ist die Dorfregion ….

eine Symbiose aus zeitgemäßem Wohnen und Erhalt der Dorfkultur

Lebens - und liebenswerte Wohnsituation

Natur und Wohnen in einem harmonischen Einklang

der "grüne" Fleck in der Region

Ein Dorfgebiet mit lebens- und liebenswertem Charakter

Stärkere Wertschöpfung und mehr Arbeitsplätze vor Ort

Nah- Versorgung für alle Lebenslagen

mit einem Sportverein und gemeinsamen Veranstaltungen

mit einem sozialen Zentrum, Schule, MGH, Ärzte, Turnhalle, Freizeitpark

energieeffizienter, nachhaltiger und unabhängiger

ressourcenschonend aufgestellt

aus Bliedersdorf und Nottensdorf zusammengewachsen

mit gemeinsamen Ratssitzungen, Planungen und Projekten

weiterhin idyllisch und naturbelassen mit hohem Erholungswert

lebenswert für Jung und Alt

wurden Voraussetzungen geschaffen, dass alle Generationen im Dorf wohnen (bleiben) können

Gemeinde "BlieNo" - eine Dorfgemeinschaft mit einem Internetauftritt und Dörpsverein

ohne Auto flexibel mobil und gut vernetzt (Rad)

 

Strategie

Mit der Anpassungsstrategie passt sich das Dorf/ die Dorfregion an vorhandene oder erkennbare rückläufige Trends an. Sie fördert die Konzentration auf das endogene Entwicklungspotential und beschränkt die Siedlungsentwicklung auf den Innenbereich. Hinsichtlich entbehrlicher, leerstehender Bausubstanz kann ein koordinierter Rückbau in Frage kommenden. Die örtlichen Versorgungsstrukturen sind auf die demografische Entwicklung auszurichten.

Die Anpassungsstrategie lässt sich in erster Linie auf Orte anwenden, die bei bereits stark eingeschränkten oder fehlenden grundzentralen Versorgungsfunktionen erheblich unter Leerständen oder Entwicklungsschwächen leiden.

 

Die Stabilisierungsstrategie sichert und entwickelt vielfältige Versorgungsfunktionen von grundzentraler Bedeutung ggf. auf Basis garantierender Mindeststandards. Sie ermöglicht eine begrenzte, bedarfsgerechte Siedlungsentwicklung im Rahmen klar definierter Spielräume. Bestehende Schwächen können behoben, einzelne Stärken ausgebaut werden. Aufgrund der noch anzutreffenden grundzentralen Funktionen sind die Möglichkeiten der Absicherung zu hinterfragen und zu prüfen.

Die Stabilisierungsstrategie lässt sich in erster Linie in Orten herleiten, die noch grundzentrale Funktionen haben, aber schon unter Entwicklungsschwächen und Leerständen leiden oder bei geringen Leerständen und wenig Entwicklungsschwächen gleichwohl keine grundzentrale Versorgungsfunktionen haben.

 

Die Entwicklungsstrategie (kontrollierte Wachstumsstrategie) unterstützt die vorrangige Entwicklung als Wohn- und Gewerbe-standort, an dem vielfältige Versorgungsstrukturen vorgehalten werden. Durch eine bedarfsgerechte Erweiterung der Siedlungsflächen kann der Nachfrage im Rahmen regional abgestimmter Spielräume nachgekommen werden. Die Siedlungsentwicklung soll auch hier vornehmlich im Innenbereich stattfinden.

Eine Entwicklungsstrategie lässt sich in erster Linie in Orten mit ländlich strukturierten Siedlungsformen herleiten, die eine grundzentrale Versorgungsfunktion einnehmen, wenig Leerstände aufweisen und Entwicklungsstärken haben.

 

Die Teilnehmer werden gebeten, nach Erläuterung der drei Strategien, je einen Punkt für die in ihren Augen angemessene Strategie für Bliedersdorf und für Nottensdorf zu kleben:


Ergebnis Strategieauswahl durch die Teilnehmer der Dorfwerkstatt

 

Rahmenbedingungen

Die Teilnehmer der Dorfwerkstatt werden gebeten, sich einer der fünf Gruppen zuzuordnen und die folgenden Fragen zu diskutieren. Die Ergebnisse werden im Folgenden dargestellt:  

AG 1:

Welchen Beitrag soll ein Dorfentwicklungsprozess zur Entwicklung der Dorfregion bzw. der beteiligten Gemeinde/n leisten?

  • Neuen Verein bzw. Orga-Gruppe gründen, z.B. gemeinsame Landjugend & Planung von Veranstaltungen
  • Transparenz schaffen
  • Informationsfluss
  • Gemeinsame Internetseite à Informationen breiter streuen
  • Beide Dörfer sollen erhalten werden und ihre Identität bewahren und sich weiterentwickeln
  • Arbeitsgruppen mit Vertretern aus beiden Gemeinden
  • Gemeinschaft fördern, durch z.B. gemeinsame Feste
  • Mitarbeit / motivieren der Bevölkerung

Wie können und wollen die Gemeinden und die Samtgemeinde den Dorfentwicklungsprozess unterstützen?

  • Finanzieller Art
  • Kommunikation, gemeinsame Veranstaltungen unterstützen
  • Vereine, Arbeitsgruppen, Institutionen aktiv unterstützen
  • Motivation und Begeisterung fürs Mitmachen / Ehrenamt
  • Ehrenamtlich belohnen
  • Information an die Bevölkerung weitergeben


AG 2:

Welche Ressourcen stehen zur Verfügung bzw. werden zur Verfügung stehen?

  • Kompetenzen in der Verwaltung
  • Gemeinderäte à spezielles gemeinsames Gremium (Ausschuss)
  • Interessierte Bürger à Arbeitsgruppe bilden (gemeindeübergreifend); hohe Motivation, etwas gemeinsam zu entwickeln
  • Externes Planungsbüro
  • Zusammenstellung / Anpassung der Bauleitplanung
  • Finanzielle Möglichkeiten der Gemeinde durch ausgeglichene Haushalte
  • Notwendige Flächen müssen zur Verfügung stehen (Bereitschaft der Landeigentümer)
  • Aktive Kommunikation (intern und extern)
  • Grundlagen: Regionales Entwicklungskonzept (REK) und Klimaschutzkonzept
  • Nutzung von „Fördertöpfen“ (ggf. auch aus anderen Programmen)

Wie werden die Ergebnisse bei der Entwicklung der Gemeinde während und vor allem nach dem Dorfentwicklungsprozess (Nachhaltigkeit) berücksichtigt?

  • Entwicklung eines Leitbildes mit gemeinsamem Beschluss
  • Berücksichtigung des Leitbildes bei zukünftigen Entscheidungen der Räte (Überprüfung der Inhalte)
  • Festlegung von Prioritäten (möglichst in Abstimmung bei den Gemeinden)
  • Ziele der Dorfentwicklung „immer vor Augen haben“
  • Externes Planungsbüro als „Controller“ der „richtigen“ Dorfentwicklung > in Kooperation mit Arbeitsgruppen der Bürger

 

AG 3:

Welche Kompetenzen und Erfahrungen liegen in der Dorfregion bzw. in den beteiligten Gemeinden vor und wie sollen diese für den Dorfentwicklungsprozess genutzt werden? (z.B. Verbände / informelle Netzwerke und weitere Kommunikationsstrukturen)

  • Kirche
  • Landfrauen
  • Schulen / KiTa /Hands-on)
  • Vereine (BHB, Feuerwehr, Sport..) Informationsverbreitung / Motivation
  • Firmen (Marketing, Werbeagentur) > Fachwissen
  • GaLa – Bau (Baumsatzung, Feldsteinmauer)
  • Architekt für die Dorfgestaltung und private Sanierungen
  • www.bliedersdorf.de > Herr Feindt – daraus eine gemeinsame Plattform entwickeln
  • Social Media als Kommunikationsmittel (Blogger)
  • Zeitung / Meine Samtgemeinde (regelm. Berichterstattung)
  • NaBu
  • Kommunikation Jung / Alt > KiTa besucht Seniorenheim, u. a.
  • Jagdgenossenschaft
  • Landwirte

 

AG 4:

Welcher Betrachtungsraum ist erforderlich? Mit wem müssen wir über die Dorfregion hinaus zusammenarbeiten? Über die Dorfregion hinaus sollen folgende Orte / Dörfer themenzentriert in den Dorfentwicklungsprozess mit einbezogen werden?

  • Bürgerbusverein, AST > KVG, HVV > ÖPNV
  • Verband Stade, Altes Land, Region Geest à Metropolregion > Tourismus
  • SG, Vereine à LSB, KSB à Sport
  • Nabu à Landkreis >Naturschutz. Landschaft, Ökologie
  • SG, Energieversorgung > Landkreis, Land > Infrastruktur
  • SG à Schulamt, Landesschulbehörde LG > Schule
  • Kirchenregion > Landeskirche à Religion, Kirche
  • Gemeinde, SG > Landkreis à Bauleitplanung
  • Außerdem: Naherholung und Klimaschutz auf 3. Ebene

 

AG 5:

Wie können wir den DE-Prozess strukturieren (Dorf - Region)?

  • AG zu Themen (dorfübergreifend) oder alternativ je eine AG in Bliedersdorf und Nottensdorf mit übergeordneter Orga-Gruppe
  • Auftakt – Elan nutzen
  • Ideen auch ohne positiven Bescheid nutzbar! (ggf. vorhandenes Handwerk nutzen)

 

Welche Schulungen / Kompetenzentwicklungen für die Akteure in unseren Dörfern sind erforderlich und wollen wir auf den Weg bringen?

  • Ist der Bürgermeister der Dorfmoderator? (parteipolitisch unabhängig und neutral?)
  • Ausbildung von Moderatoren
  • Hochschule 21
  • Uni H Harburg
  • Priorisierung von Stärken und Schwächen und Abstellung und Themen

 

Projektideen

Während der Überprüfung und Ergänzung der SWOT haben sich aus Gesprächen bereits erste Projektideen herausgezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine erste Sammlung, die im Laufe des Prozesses ergänzt und konkretisiert werden kann.

 

Projektideen - Wirtschaft (Landwirtschaft / Gewerbe / Tourismus)

  • Ausbau der Feld- und Wanderwege
  • Kieskuhle: Ausbau zur Naherholung mit Biotop und Rundweg
  • Werbemaßnahmen (Postkarten)
  • S-Bahn Anschluss Nottensdorf
  • Bockelsberg Bliedersdorf touristisch anschließen

 

Projektideen - Demographie, Infrastruktur, Inklusion (Soziales)

  • Installation einer kulturellen Begegnungsstätte (örtliches MGH) für alle Generationen mit Angeboten wie z.B.: Einem angeschlossenen Café, Kleinkunst, Programm für Jung und Alt, ehrenamtliche Hilfestellungen, Dienstleistungsangebote (z. B. medizinische Heilberufe Ergo- und Physiotherapie), einem Treffpunkt für Jugendliche zwischen dem 14. Und 18. Lebensjahr
  • Es fehlt ein Verein oder eine Vereinigung für die Unterstützung bestehender und die Entwicklung neuer soziokultureller Angebote, zur Förderung der dörflichen Gemeinschaft.
  • Übergeordnete, steuernde Koordination Vereine/Gruppen/Institutionen (Orga-Gruppe)
  • Ausbau Radwegenetz + Qualität
  • Einige fußläufige Verbindungen im Dorf altersgerechter gestalten oder sanieren
  • Dorfregion gut vernetzt
  • Ausbau von Hot-Spots
  • Sportplatz
  • Kinderbus
  • Lokales Carsharing / Mitfahrbank
  • Bürgerbus als Ergänzung erforderlich (z.Zt. Genehmigungsverfahren)

 

Projektideen - Landschaft, Ökologie

  • Verbindungsweg (Rad- und Fußweg) zwischen Bliedersdorf und Nottensdorf
  • Alleen im Ort und an Verbindungsstrecken
  • Alte Wanderwege wiederherstellen und erhalten
  • Weg von Postmoor - Horneburg im Auetal wiederherstellen
  • Infotafeln (auch f. Tourismus) an Natur- und Kultursehenswürdigkeiten + landschaftlich interessanten Orten
  • Verbesserung der Pflege der Bäche
  • Baumpflanzungen und -bestand auch bei Neubauten / Neuanlagen berücksichtigen
  • Bliedersdorfer Dorfcharakter erhalten
  • Besonderheiten hervorheben + aufbereiten (bspw. Bedeutung des Dohren)
  • Sandkuhle entwickeln (für u.a. Freizeit)
  • (Re-) Naturierung des Baggersees, Nabu & UNB (LK Stade) ß kann helfen ggf.

 

 

Projektideen - Siedlungsentwicklung / Innenentwicklung, Baukultur

  • Radweg Bliedersdorf - Nottensdorf
  • Breiter Ausbau Kombination alle
  • eigene Jugendbauhütte
  • Ältere sollen ihr Dorf nicht verlassen müssen (betreutes Wohnen anbieten)
  • Gemeinsame Sporthalle
  • Querungshilfen L130/B73
  • Ermöglichung neuer Friedhofskulturen
  • Restaurierung Spargelhäuser in Privatbesitz
  • Restaurierung Reetdachhaus Hans-Hinrich Poppe Hauptstraße (Privatbesitz)
  • Gemeinsame Pflege der Grünanlagen (1 Stelle)
  • Baumsatzung: alten Baumbestand dokumentieren und schützen
  • Gestaltungssatzung zum Schutz der Ortskerne
  • Wegeverbindungen

 

Projektideen - Klimaschutz / Klimafolgenanpassung

  • Bürgerbus ÖPNV ausbauen
  • E-Carsharing
  • Baggersee renaturieren
  • Mitfahrbänke
  • gemeinsame dezentrale Energieversorgung
  • Infobroschüre "Müllvermeidung"
  • Austauschplattform regionale Produkte und Mitfahrgelegenheiten
  • Radinfrastruktur ausbauen
  • Jutebeutel für Hofläden
  • Bürgerbus für Pendler
  • Dorfräder

 

Projektideen - interkommunale Kooperation

  • Gemeinsame Entwicklung des Baggersees
  • Nachnutzung Sandgrube
  • Radweg Bliedersdorf - Nottensdorf
  • Gemeinsame Trägerschaft Freizeitpark
  • Gemeinsame 'Achse' zwischen den Dörfern
  • Gemeinsame Randbebauung
  • Gemeinsamer Verein (Sport; Breitensport)
  • Ferienaktivitäten
  • Gemeinsame Spielgruppen
  • Treffpunkt Schragenberg Postmoor
  • Patenschaften unter den Kindern für Projekte
  • gemeinsame digitale Austauschplattform
  • gemeinsames Laternenfest
  • Tourismuskonzept
  • gemeinsame S-Bahn Station
  • gemeinsames Mobilitätskonzept
  • gemeinsames Erntefest
  • Müllsammelaktionen
  • gemeinsame Nutzung neuer Medien - Präsentation
  • abgestimmte Bauleitplanung
  • gemeinsamer Dörps-Verein


Nächste Schritte

  • Auswertung und Ausformulierung des Antrages zur Aufnahme in das niedersächsische Dorfentwicklungsprogramm mit Hilfe der Ergebnisse durch mensch und region
  • Einrichtung einer Redaktionsgruppe aus Bliedersdorf und Nottensdorf
  • Formulierung des endgültigen DE-Aufnahmeantrages bis zum 21.7.2017
  • Abgabe beim ArL zum 30.7.2017

 

 

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